Vorwort – Südwesten 2012 – Extremely Red Rocking

Extremely Red Rocking- so ist das Motto unserer Reise, und so sollte es auch kommen.

Wieder mal der Südwesten der USA – es war für uns schon nach dem letzten Mal im Frühjahr 2011 klar, dass diese Ecke hier uns noch mal wiedersehen wird.

Wir waren nun schon 11-mal insgesamt in den USA unterwegs. Wenn man die Städtereisen nach LA und Las Vegas mitzählt, dann war es 5-mal der Südwesten.

Also geht es jetzt zum 6. Mal in den Südwesten für uns.

Route:
01. Tag: Ankunft in Las Vegas (Shoppen)
02. Tag: Las Vegas, NV – Valley of Fire – Mesquite
03. Tag: Mesquite, NV – Zion NP – Hurricane
04. Tag: Hurricane, UT – Zion NP – Bryce Caynon NP
05. Tag: Bryce Canyon – Grosvenor Arch – Escalante, UT
06. Tag: Escalante – Hole in the Rock Road – Escalante, UT
07. Tag: Escalante – Lower Calf Creek Falls – Escalante, UT
08. Tag: Escalante – Burr Trail – Notom Bullfrog Basin Road – Torrey, UT
09. Tag: Torrey – Little White Horse Canyon – Moab, UT
10. Tag: Moab Canyonlands- Corona Arch – Moab, UT
11. Tag: Moab – Arches National Park – Moab, UT
12. Tag: Moab – Canyonlands NP (Needles District) – Monticello, UT
13. Tag: Monticello, UT – Bisti Wilderness – Framingtion, NM
14. Tag: Farmington, NM – Ah-Shi-Sle-Pah – Farmingtion, NM
15. Tag: Farmington – Monument Valley – Page, AZ
16. Tag: Page, AZ – Bucksin Gulch – Page, AZ
17. Tag: Page – Cottonwood Canyon Road – Hackberry Canyon – Page, AZ
18. Tag: Page – Grand Canyon, AZ – Williams, AZ
19. Tag: Williams, AZ – Route 66 – Laughlin, NV
20. Tag: Laughlin. NV – Route 66, California – Primm
21. Tag: Primm, NV – Searchlight, NV – Nelson, NV – Red Rock Canyon – Las Vegas

Auch wenn man schon einige Mal im Südwesten der USA war – es gibt immer wieder Neues zu entdecken und schon Gesehenes zu vertiefen. Auch beim zweiten oder dritten Besuch einer Location kann alles anders sein: Plötzlich gibt es Wasser, wo vorher keins war, oder es ist schon alles grün, wo im Jahr zuvor der Frühling noch nicht so weit fortgeschritten war, oder man hat einfach anderes Wetter und somit auch ein anderes Erlebnis und vor allem eine andere Lichtstimmung vor Ort. Allein wenn man die Location zu einer anderen Tageszeit besucht, wirkt es ganz anders und man kann andere Fotos machen.

Wir fliegen Las Vegas zum ersten Mal für eine Rundreise an, sonst sind wir immer direkt mit der Lufthansa nach Los Angeles geflogen, weil es dorthin immer einen Nonstop-Flug gab.

Da die Condor ja auch nonstop fliegt, wollten wir auf Grund der kürzeren Anfahrtswege in die Canyons diesmal von Las Vegas aus starten.

Lange habe ich nach günstigen Flügen gesucht, die unseren Anforderungen entsprechen. Ich muss dazu sagen, dass sich es hasse umzusteigen, da waren wir bezüglich der Flüge ein bisschen eingeschränkt und mussten eben auch tiefer in die Tasche greifen, als wenn man 2- oder 3-mal umsteigen muss.

So buchte ich am 18.12. 2011 die Flüge, direkt über die Condor-Webseite.

Jetzt hieß es 123 lange Tage warten.

Aber wer mich kennt, weiß, dass ich die Zeit zum Planen auch benötige, denn Reisen planen ist eines meiner liebsten Hobbys.

Mir war klar, dass wir wieder nicht alles sehen konnten, was auf unserer Wunschliste steht, vor allem natürlich, weil auch 3 Wochen einschränken, aber auch, weil man für tolle Highlights zum Teil Permits benötigt. Zum Beispiel für die Wave in Arizona.

4 Monate vor der Reise versuchte ich mein Glück per online Wave Lotterie, leider hatten wir kein Glück. So plante ich eben andere Wanderungen und Highlights für Page ein.

Bei meiner Planung guckte ich auch immer mal wieder nach Hotelpreisen und stellte fest, dass z.B. Page und Moab immer beliebter werden, die Hotelpreise von Page waren innerhalb von 2 Jahren für die gleiche Zeit fast um das Doppelte angestiegen, und schon im Dezember waren einige Hotels ausgebucht. Das war ja unfassbar.

Also buchte ich, ganz entgegen unserer üblichen Art zu reisen, in Page und Moab Hotelzimmer vor.

So plante ich monatelang, bis eine passable Route stand. Diese ließ ich mir in diversen USA-Foren von anderen USA-Reisenden bestätigen und holte mir noch ein paar Anregungen.

Dann buchte ich bis zur 18. Nacht alle Hotels vor, denn wir wollten die Route eh so einhalten, es sei denn, es käme ein schlimmes Unwetter oder dergleichen dazwischen.

Alle Hotelrates waren stornierbar, sollte also etwas dazwischenkommen, kein Thema.

Die Zeit bis zur Reise verging extrem langsam und der Frühling kam hier in Deutschland auch nicht in die Gänge, umso mehr sehnten wir den Tag der Abreise herbei.

Den Mietwagen buchte ich zuvor über ein kleines Reisebüro, wo ich einen guten Preis bekommen habe. Wir buchten einen Fullsize SUV, der Vermittler war Sunny Cars, die eine recht gute Versicherung anbieten.

Auf der Liste für die Orte, die wir uns ansehen wollen, stehen:

Valley of Fire (3. Mal)
Zion National Park (2.Mal)
Bryce Canyon National Park (2. Mal)
Devil’s Garden – Escalante (1.Mal)
Bighorn Canyon – Escalante (1. Mal)
Lower Calf Creek Falls – Highway 12 (1.Mal)
Little White Horse Canyon (1.Mal)
Goblin Valley (2. Mal)
Capitol Reef National Park (3. Mal)
Burr Trail (1. Mal)
Canyonlands National Park (2. Mal)
Arches National Park (3. Mal)
Corona Arch (1. Mal)
Bisti Wilderness (2. Mal)
Ah- Shi-Sle- Pah Study Area (1. Mal)
Monument Valley (2.Mal)
Horseshoe Bend (3. Mal)
Buckskin Gulch (1.Mal)
White Pocket (1. Mal)
Toadstool Hoodoos (2. Mal)
Hackberry Canyon (1.Mal)
Grosvenor Arch (1.Mal)
Diverse Dinge in Page, Arizona (2. Mal)
Grand Canyon (1.Mal)
Route 66 (3.Mal)
uvm.

Ich freue mich auf viele Begleiter auf unserer Reise in den wundervollen Südwesten der USA.

Reisezeitraum: 19.04. – 10.05.2012
Flug: FRA- LAS - Non Stop mit Condor
Mietwagen: Fullsize SUV
Sights: Valley of Fire (3. Mal), Zion National Park (2.Mal), Bryce Canyon National Park (2. Mal), Devil’s Garden – Escalante (1.Mal) ,Bighorn Canyon – Escalante (1. Mal), Lower Calf Creek Falls – Highway 12 (1.Mal), Little White Horse Canyon (1.Mal), Goblin Valley (2. Mal), Capitol Reef National Park (3. Mal), Burr Trail (1. Mal)
Hotels: meist Kettenmotels, fast alle vorgebucht