Tag 3 - Freitag - 21.09.2018
Sunrise: 07:22   Sunset: 19:31

St. George, UT - Cedar City, UT

Am nächsten Morgen fällt uns ein, dass wir unser Auto gar nicht aus der Ladezone weggefahren haben. Upps.
Als wir zum Frühstück gehen, sehen wir, da steht unser Auto noch. Mario geht zum Counter und entschuldigt sich, der Mann an der Rezeption sagt nur, sie haben sich schon gefragt, wem der Truck gehört, aber es wäre kein Problem. “No worries.!” Bei uns wäre man sicher abgeschleppt worden.

Heute haben wir erneut ein tolles Ziel auf dem Plan, welches wir noch nie zuvor besucht haben – dass Cedar Breaks National Monument. Wir übernachten daher in Cedar City.
Wir begeben uns mal wieder auf die I-15. Normalerweise meiden wir ja die Interstates auf unseren Reisen, aber das ist auf diesem Stück hier nicht immer möglich.

In Kanaraville fahren wir kurz runter, huch, ist das kalt hier, wir huschen fix raus dem Auto, um diese alte Tankstelle abzulichten.

Schon bald kommt die Sonne raus und mit ihr die gewünschte Wärme. Die Herbstfarben geben ihr Bestes hier oben. Wir fahren kurz zum Navajo Lake, in dem sich die Aspen wunderbar spiegeln.

Dann fahren wir zum Cascade Falls Trail, bevor wir uns ins Cedar Breaks NM begeben.
Der Weg zu den Cascade Falls ist kurz (ca. 500 Meter one way), daher ist es auch nicht schlimm, dass nur wenige Tropfen den Wasserfall benetzen. Auf dem Weg bekomme ich einen Steinschlag ab, es ist zwar nur ein kleiner Stein, tut aber ganz schön weh auf dem Rücken.

Jetzt geht es in das National Monument, dem kleinen Bruder vom Bryce Canyon. Unterwegs immer wieder diese tollen bunten Bäume.

Im Park angekommen, kaufen wir uns den Nationalpark Pass und machen uns dann wanderfertig.
Wir laufen den ca. 2 Meilen One Way Trail zum Ramparts Overlook, hin und zurück sind es dann laut meines Garmin Vivosmart 6,7 km.

Wir lassen uns Zeit und bleiben auf dem Hinweg an jedem Aussichtspunkt stehen. Richtig schön ist das hier und vor allem nicht so voll wie im Bryce Canyon – Deutsch hört man gar nicht. Die Ausblicke sind toll, man blickt immer von oben in das Amphitheater. Es gibt nicht ganz so viele einzelne Hoodoos und es ist auch nicht möglich in den Canyon hinabzusteigen, wie im Bryce.

Hin zum Ende geht es immer bergab, natürlich müssen wir alles wieder hoch, das ist, wenn man langsam geht, kein Problem, der Weg schlängelt sich in Serpentinen runter wie auch hoch. Die Höhe von 3150 Metern macht beim Atmen natürlich ein wenig zu schaffen, da müssen wir uns erst mal dran gewöhnen.

Die ganz besonders schöne Aussicht genießt das kleine Murmeltier an dieser Stelle mit uns.

Am Ende des Trails haben wir diese Aussicht, die Bäume sehen so aus, als halten sie nicht mehr lange.
Dann gehen wir langsam den Berg wieder hoch und sind nach 2 Stunden 35 Minuten sind wir zurück am Parkplatz.

Wir fahren noch die Parkstraße ab und suchen uns einen ruhigen Platz für eine kleine Siesta, den finden wir an einer Dirtroad, auf diese kommt man nur durch ein Kuhgatter, daher sind wir hier ganz alleine. Die Ruhe ist mal wieder einzigartig, ab und zu hört man einen Vogel und das Rauschen des Windes. Ach, wie herrlich.
Wir nehmen auf unseren Stühlen Platz, essen erst ein paar Brote und nicken ein bisschen weg.

Den schon fortgeschrittenen Nachmittag fahren wir noch ein bisschen herum und versuchen, näher an einige gelbe Espengruppen heran zu kommen, das gelingt uns aber nicht so recht. Meist kann man nicht anhalten oder es stehen Häuser drum herum. Na, der Anblick an sich ist ja auch schön.

bevor wir aber zurück fahren nach Cedar City laufen wir noch geschwind den kurzen Bristlecone Pine Trail mit der Hoffnung dort schöne alte Bäume zu sehen. Wir finde aber keine.

Am frühen Abend fahren wir dann zurück nach Cedar City und checken ins Hotel ein. Das Hampton Inn ist nicht ganz so neu, aber trotzdem ist das Zimmer schön.

In der Nähe, zu Fuß zu erreichen, ist ein Chili‘s und ein Walmart, was will man mehr.

Vom Essen beim Chili‘s sind wir wieder mal enttäuscht. Marios Essen geht so. Mein Gemüse ich nicht genießbar, auch nach der zweiten Reklamation ist der Brokkoli wie auch der Spargel hart und bitter. Daher gehen wir noch zum Walmart und ich hole mir noch ein Udis glutenfreies Fertiggericht, das ist lecker.

Heute ist es nicht ganz so spät geworden wie gestern, so dass wir nicht schon beim Bildereinlesen einschlafen, sondern noch Zeit haben, den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Wetter: Sonnig - 49°F (8,5°C) bis 85°F (29°C)
Sights: Cedar Breaks National Monument
Wanderungen: Ramparts Overlook Hike
Abendessen: Chilli's Cedar City - (Burger) + Udis Nudeln Mikrowelle
Hotel: Hampton Inn Cedar City, 1145 S Bentley Blvd, Cedar City
Bewertung: gut +++
Bemerkung: Gutes Hotel, aber etwas älter

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